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Über 130 Besucherinnen und Besucher folgten am 15. Januar der Einladung des Quartiersmanagements Auguste-Vitkoria-Allee zum Neujahrsempfang 2019. Dass die Aula der Mark-Twain-Schule bis auf den letzten Platz gefüllt war, zeigte erneut, dass das Interesse an den Themen des Quartiersmanagements ungebrochen hoch ist.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Quartiersmanagerin Silke Klessmann bedankte sich Bezirksbürgermeister Frank Balzer für das Engagement vor allem der ehrenamtlich Aktiven im Kiez.


Balzer verwies darauf, dass sich im Kiez viel verändere, was sich auch in den Bauprojekten zeige. "Der Nachbarschafts- und Lesegarten ist schon geschafft. Beim Stadtplatz Quäkersiedlung gehen die Planungen dieses Jahr intensiv weiter. Und die Umgestaltung der Klixarea mit der Wegeverbindung von der Auguste-Viktoria-Allee zur Scharnweberstraße wird in Angriff genommen." Dem Kiez, so Balzer weiter, stehe ein ereignisreiches und wichtiges Jahr bevor.
Abschließend richtete der Bezirksbürgermeister noch einen Appell an alle Anwesenden und die Bewohner/-innen des Kiezes. Die Bürger/-innen sollten sich beim Bezirksamt melden, sobald sie etwas störe, sei es Sperrmüll auf der Straße oder nicht geleerte Abfalleimer. "Es sind ja die kleinen Dinge, die einen stören, aus denen sich aber in der Summe etwas Großes entwickeln kann."

Es gehört schon zur (kurzen) Tradition der AVA-Neujahrsempfänge, dass Projekte ausführlicher vorgestellt werden. Den Anfang machte der Nachbarschafts- und Lesegarten an der Stadtteilbibliothek Reinickendorf-West. Während der Öffnungszeiten der Bibliothek ist auch der Garten offen und die beiden Bibliothekarinnen Kristina Keller und Steffi Glasl haben ein Auge drauf. Danach sprach Jeanette Schüler vom Familienpunkt über den Erfolg der Lichtergalerie und Katharina Häuser von der Cooperative Mensch berichtete über die Pflegepatenschaft für den Lesegarten. Außerdem erzählte sie, wie es zur Bilderausstellung „Lebis“ im Rahmen der Reihe Kunst I Werk I Quartier im QM-Büro kam.
Ullrich Droske vom Deutsch-Polnischen Hilfswerk beschrieb die Nachbarschafts-Picknicks, die seit 2016 regelmäßig organisiert werden, um Nachbar/-innen zusammen zu bringen.
Um den Müll im öffentlichen Raum ging es anschließend beim Projekt "Sauberkeitsaktionen". Petra Gutzmann von der Humanistischen Kita schilderte eindrucksvoll die erste Aktion auf der Grünfläche vor der Stadtteilbibliothek, wo sie zusammen mit den Kita-Kindern Müll wegräumte. Eindrucksvoll war die Aktion nicht zuletzt deshalb, weil beim Aufräumen ein großer Tierschädel im Gebüsch gefunden wurde (vermutlich Schwein).
Als fünfte stellten die Schülerinnen Michelle und Sarah aus der Max-Beckmann-Oberschule das Projekt "Ehrenamtsnetzwerk Schule-Kiez" vor. Ziel des Projektes ist es, dass ältere Schüler/-innen Aktionen für andere Menschen im Kiez organisieren.
Um die Ideenwerkstatt für das geplante Jugend- und Nachbarschaftszentrum ging es im Bericht von Christiane Heider und Ronny Just. Eine zweite Werkstatt am 31. Januar bewarben sie herzlich – alle Interessierten sind willkommen.
Zu guter Letzt stellte Frau Steinmann das Projekt "Lesefestival" vor, das sich zweifellos zu einem kulturellen Highlight im Kiez entwickelt hat. Die literarische Saison 2019 wird im März mit einer Lesung zum Frauentag beginnen.

Wie schon im letzten Jahr bedankten sich das Quartiersmanagement-Team und Bezirksbürgermeister Frank Balzer bei den Aktiven des Quartiersrates und der Aktionsfonds-Jury für ihre Arbeit im zurückliegenden Jahr jeweils mit einer Blume und einem roten Notizbuch - zum Sammeln von Ideen und Gedanken natürlich.

Neben den Projektvorstellungen in der Aula informierten auch Einrichtungen und weitere Projektträger über ihre Arbeit auf dem "Projektmarkt" im Atrium der Mark-Twain-Schule, wo auch das Buffet aufgebaut war. Die Gespräche wurden dabei aufs Angenehmste vom Duo Gero und JOnathan musikalisch untermalt.
Apropos malen: Der Neujahrsempfang wurde diesmal auf ungewöhnliche Weise dokumentiert: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vom Verein kein Abseits e.V. zeichnete den Abend mit Filzstiften und Wachskreide auf großen Papiertafeln auf. Die Tafeln werden demnächst im Schaufenster des Quartiersbüros ausgestellt.

Fotos: M. Hühn / Patricia Schichl, https://www.patriciaschichl.de

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