Am 12. und 13. Juni fand die diesjährige Ausgabe der „Allee der Klänge“ im AVA‑Kiez statt. An beiden Tagen verwandelten sich von 14 bis 20 Uhr Höfe, Gärten und Grünflächen in kleine Konzertbühnen. Insgesamt gab es elf Konzerte an zehn verschiedenen Orten.
Eröffnet wurde das Festival im Klostergarten der St.-Rita-Gemeinde. Zwar zeigte sich das Wetter an diesem Wochenende eher wechselhaft und regnerisch, doch davon ließen sich weder die Musiker*innen noch das Publikum die gute Stimmung nehmen. Alle Konzerte konnten stattfinden – und zwischendurch gab es immer wieder trockene Momente, in denen das Kiezleben besonders lebendig wurde.
Das Publikum flanierte an beiden Tagen durch den Stadtteil und entdeckte die unterschiedlichen Spielorte – unter freiem Himmel ebenso wie in geschützten Innenräumen. Die Vielfalt der Musik und die besonderen Orte machten das Festival zu einem besonderen Erlebnis für Besucher*innen aus der Nachbarschaft und darüber hinaus.
„Allee der Klänge“ ist ein QM-Projektfonds Projekt und wird von Kirschendieb & Perlensucher Kulturprojekte umgesetzt. Solche Veranstaltungen zeigen, wie wichtig Kultur für den Zusammenhalt im Kiez ist: Sie bringt Menschen zusammen, schafft Begegnungen und macht den Stadtteil neu erlebbar – unabhängig vom Geldbeutel.