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Spielerisch lernen: Schüler/-innen der Max-Beckmann-Oberschule beim Teamspiel

Während der ersten Novemberwochen veranstalteten die Beteiligungsfüchse mit den 8. Klassen der Max-Beckmann-Oberschule die Lernen durch Engagement (LdE) Grundlagenfahrten im Haus Holon in Reinickendorf-Konradshöhe.
An zwei Projekttagen wurden in drei Durchgängen mit jeweils zwei Schulklassen den Schüler/-innen ein spielerischer Einstieg in das Thema „Lernen durch Engagement“ geboten. Klassen, die wollten, konnten auch im Haus übernachten und bekamen so noch ein spannendes Abendprogramm dazu.

Im Mittelpunkt stand aber die alternative und zukunftsorientierte Lehr- und Lernmethode “Lernen durch Engagement”. Damit gibt es für die Schüler/-innen im laufenden Schuljahr die Gelegenheit, im Unterricht erlangtes Fachwissen mit einem nach ihren Interessen gesetzten, zivilgesellschaftlichen Engagement außerhalb der Schule zu verbinden und so einen realen Bedarf (eine Lösung für ein echtes bestehendes Problem oder eines Mangels) im Kiez zu decken. Während dieses emanzipatorischen Lernprozesses erlangen die Schüler/-innen ein Verständnis für gemeinnütziges Arbeiten und schaffen durch die selbstinitiierte Veränderung des Kiezes ein Gefühl von Selbstwirksamkeit. Während des gesamten Projektes wird die Arbeit der Schüler/-innen regelmäßig gemeinsam mit den Lehrkräften reflektiert. Zum Abschluss des Schuljahres erhalten die Schüler/-nnen für ihr Engagement eine Ehrung sowie ein Zertifikat, das die von ihnen geleistete Arbeit für den Kiez honoriert. Auch wird es ein Fest am Schuljahresende geben zu dem schon in Kürze alle Interessierten eingeladen werden.

Während der LdE Grundlagenfahrten lernten die SchülerInnen die Vorzüge von „Lernen durch Engagement“ kennen, sondierten reale Bedarfe und entwickelten Ideen für Projekte. Auch mögliche Engagementpartner stellten den Schüler/-innen ihre Arbeit vor (Organisationen mit denen die SchülerInnen die Projekte zusammen umsetzen könnten).

Darunter war die Cooperative Mensch e.G., deren Mitarbeiter/-innen auf großes Interesse für ihre Arbeit mit behinderten Menschen bei den Schüler/-innen stießen. Ulrich Droske stellte sein Engagement im Deutsch-Polnischen Hilfswerk e.V. und in seinem Projekt „Alles sauber! Alles schick?“ vor, in dem es um Sauberkeit und Sicherheit im Kiez geht. In weiteren Workshops wurde das Quartiersmanagement, die Angebote der Segenskirchengemeinde, das Projekt „Nachbarschaftsaktionen“ aus dem Projektfonds des Quartiersmanagement, sowie weitere Orte, mögliche Themen und Partner aus dem Kiez vorgestellt.

Wir freuen uns auf die Begleitung der Klassen und sind gespannt auf den Ideenreichtum der Schüler/-innen. Ein Dank gilt allen unterstützende Menschen insbesondere dem Team der Cooperative Mensch und Ulrich Droske.

Das Projekt „Ehrenamtsnetzwerk Schule-Kiez“ wird durch Mittel des Programms „Soziale Stadt“ finanziert.

Text: Armin Scheffler - Projekt Ehrenamtsnetzwerk


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