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Die Wortfinder bei ihrer Lesung in der Stadtteilbibliothek


Rund 350 Gästen haben sich in diesem Jahr an 11 Festivaltagen mit insgesamt 12 großartigen Veranstaltungen auf eine bunte Lesereise quer durch den Auguste-Viktoria-Allee Kiez begeben. Dank des Engagements der ehrenamtlichen Nachbarn und Nachbarinnen sowie dank der Unterstützung vieler örtlicher Institutionen und Kooperationspartner war auch das diesjährige Festival „Sag, Auguste!“ der reinste Lesegenuss.
Es schwebten traumhafte arabische Lyrik sowie auf der Traummaschine von Sara Hauser geschriebene Gedichte durch die Segenskirche. Und in den Räumen der Cooperative Mensch erklangen wunderbare Haikus und „Elfchen“ – entwickelt an zwei Workshoptagen mit der Lesegruppe und der Autorin Alexandra Lüthen. Gänzlich neue, einzigartige und unterhaltsame Texte wurden bei „Lesung trifft Impro“ mit Dirk Lausch und Thomas Jäkel im Café Rückenwind, inspiriert von mitgebrachtem literarischem Allerlei, improvisiert. Aber nicht nur Lyrisches begleitete uns durch die Festivalwoche. Autobiographische Einblicke gewährten uns die Texte von Martin Shoppenhorst, gelesen von seiner Frau Monika und autobiographische Fahrt nahm auch die Lesung der SchreibLotten und der Wittenauer Schreibfrauen in der Stadtteilbibliothek Reinickendorf-West auf. Einen spannenden und abwechslungsreichen Leseabend konnten die Besucher und Besucherinnen mit der Autorengruppe WORTFINDER genießen. Eine besondere Freude war es, dass an diesem Abend die Stadträtin Katrin Schultze-Berndt das Grußwort sprach. Um nichts weniger als die Liebe und andere menschliche Konflikte ging es in den Texten von Thorsten Falke und Dirk Bernemann, gelesen im S.O.F.A. des DRK.
Auch für unsere jüngeren Festivalgäste ging es witzig, turbulent und mit viel Liebe bei der Lesung mit der Autorin Deniz Selek im Interkulturellen Mädchen- und Frauentreff zu. Gespannt lauschten die Kinder am Vorlesevormittag für Kitas – gestaltet von unserem Kooperationspartner dem Deutsch-Polnischen Hilfswerk – den wunderbaren Geschichten u. a. in arabischer, russischer und polnischer Sprache.
Tierische Gedichte und andere literarische Köstlichkeiten erwarteten die Besucher und Besucherinnen im Victoria’s Café. Pünktlich zur rabenschwarzen Lesung am vorletzten Festivaltag legte sich dann auch eine graue Wolkendecke über den Reinickendorfer Herbsthimmel. In der Fleischerei Rabe trieben dann - begleitet vom herbstlichen Wetter und den musikalischen Klängen von David Steimann - mystische und mysteriöse Gestalten und morbide Akteure ihr Unwesen. Nach dem ganzen literarischen und musikalischen Nervenkitzel, ebenfalls konzipiert von den ehrenamtlichen Autor/-innen der Planungsgruppe, konnten sich unsere Gäste hier auch mit der entsprechenden Nervennahrung versorgen.
„Sag, Auguste!“ blickt auf eine vielseitige, erfolgreiche Festivalwoche zurück und freut sich auf die literarischen Möglichkeiten 2019, wenn es hoffentlich wieder heißt „Lesen und lesen lassen im Kiez!“.

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Das Projekt „Sag, Auguste! Lesen und lesen lassen im Kiez“ wird mit Mitteln des Quartiersmanagement Auguste-Viktoria-Allee aus dem Fond „Soziale Stadt“ finanziert, von engagierten Nachbarn und Nachbarinnen kurartiert und vom Literaturhaus Lettrétage begleitet.
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